Artikel zur 15h

Studien und Funde zum Wert 15h sowie zu den übrigen Werten der Ausgabe. Die Links führen zum vollständigen Text.

Fund: geschnittene 15h aus Platte VI, postalisch verwendet

Eine Postkarte mit dem Stempel KOŠICE 2 vom 13. VII. 1920 trägt eine geschnittene 15h — die Bestimmung von Platte und Feld (Plattenklassifikator + Positionsmodell, bestätigt durch Punktfehler) ordnete sie dem Feld 34 der sechsten Druckplatte zu. Geschnittene Bogen sind nur bei den Platten 1–2 häufig; eine postalisch verwendete geschnittene Marke aus Platte 5 oder 6 ist eine Seltenheit.

neperforovaná 15h TD VI, Košice 2
Geschnittene 15 h (34/VI) + 5 h, KOŠICE 2, 13. VII. 1920

Ganzer Artikel →  ·  der Punkt Košice auf der Stempelkarte

Gesprungene Druckplatte bei 11/II

Auf dem 11. Markenfeld der 2. Druckplatte tritt ein ausgeprägter Sprung in der linken oberen Ecke auf, offenbar durch Beschädigung der Platte bei der regelmäßigen Reinigung entstanden. Der Sprung entwickelte sich in fünf Phasen — von einer schwachen Verformung bis zur endgültigen Gestalt — und ist geschnitten sowie in den Zähnungen A, B, C und F belegt. Marken mit diesem Fehler sind selten.

11/II crack
11/II mit dem Sprung, Linienzähnung F

Ganzer Artikel →  ·  Feld 11 in der Galerie der Platte II

Beschädigter Rahmen bei 60/VI

Die Monographie führt das 60. Feld der sechsten Platte als Feld mit einem ausgewählten Plattenfehler — einem Fortsatz am rechten Rahmenrand. Eine Untersuchung der Probedrucke zeigte, dass sich das Objekt während des Druckes veränderte: Bei der Wartung der Platte entstand eine Beschädigung, die den ursprünglichen Fortsatz verformte. Die beschädigte Fassung ist in den Zähnungen B und C belegt; das Verhältnis des Vorkommens beider Varianten beträgt etwa 1:1.

60/VI
60/VI auf einem Probedruck

Ganzer Artikel →  ·  Feld 60 in der Galerie der Platte VI

Beleg: Ein Schatz für „einen Pappenstiel“

Jozef Džubák beschrieb den Umschlag eines gewöhnlichen Briefes von Smíchov nach Pavlice (August 1920, Porto 60 h), frankiert mit vier Marken zu 15 h — und jede von ihnen stammt aus einer anderen Druckplatte: 67/III, 30/V, 34/IV und 70/VI, in zwei verschiedenen Zähnungen (B und C). Die außergewöhnliche Kombination entstand offenbar durch die Wiederverwendung nicht entwerteter Marken — und erinnert daran, dass sich Schätze auch in scheinbar gewöhnlichem Material verbergen.

cover
Vier Marken zu 15 h aus vier verschiedenen Platten auf einem Beleg

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Schleier und Flecken (Platte II)

Ein laufend ergänzter Katalog der Herstellungsflecken und Schleier auf der zweiten Druckplatte — belegt auf den Feldern 5, 13, 16, 19, 50, 55, 61, 82, 88 und 95, bei einigen in mehreren Entwicklungsphasen.

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Ein Probedruck der 15h und was mit der Platte weiter geschah

Ein blauer Probedruck auf Kreidepapier, Markenfeld 96 der ersten Druckplatte. Der Druck ist auf der ganzen Fläche scharf — die Platte war noch nicht abgenutzt. Der Vergleich mit dem Produktionsabdruck desselben Feldes zeigt, dass zwischen beiden Drucken in die Zeichnung eingegriffen wurde: Die Spirale wechselte von offen (Is) zu geschlossen (IIs), und auch der Fächer bei der rechten Taube wurde geändert. Die vollständige Analyse und die Ausschnitte finden Sie auf der Seite Probedrucke.

Artikel zu den übrigen Werten der Ausgabe

Studien zu den Werten 5h, 10h, 100h, 120h, 300h und 500h sowie die Übersicht der Schleier und Flecken quer durch die Ausgabe finden Sie auf der Hauptwebsite der Ausgabe — in der Rubrik Artikel.